Beratung zur Privaten Krankenversicherung

Beratung zur Privaten Krankenversicherung

Eine Beratung zur Privaten Krankenversicherung ist auch ein Stück Lebensplanung und du verdienst es, dass diese auch mehr ist, als eine bloße Gegenüberstellung von fünf bis sechs Grundleistungen. Denn eines ist klar, eine Entscheidung Pro oder Contra PKV sollte gut überlegt sein und auch die Wahl des besten Versicherers ist nicht durch eine Anfrage in Google zu bewerkstelligen. 

Gerade hier wird versucht über möglichst reißerische Headlines und niedrige Beiträge an Deine Kontaktdaten zu kommen. Diese werden dann gleich mehrfach an unterschiedliche Berater verkauft und los geht die wilde Jagd auf den Kunden. Damit du dir ein Bild machen kannst, wie eine Beratung zur Privaten Krankenversicherung idealerweise ablaufen sollte, stelle ich dir im heutigen Beitrag mal unseren Beratungsprozess vor. 

Macht die PKV für mich überhaupt Sinn?

Kann ich mich überhaupt privat krankenversichern? 

Nicht jeder der in eine Private Krankenversicherung wechseln möchte, kann dies auch einfach so tun. Dieses Privileg steht aktuell leider tatsächlich nur einem kleinen Personenkreis zu. So können Beamte und Selbständige aufgrund Ihres beruflichen Status jederzeit in die PKV wechseln. Bei Angestellten ist dies an die Bedingung geknüpft, oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze zu verdienen. Du kannst dich hier also nur versichern, wenn dein vertraglich garantiertes Einkommen oberhalb der jeweiligen Grenze (aktuell bei 73.800 Euro im Jahr) liegt. 

In manchen Fällen macht es aber durchaus Sinn, sich als Angestellter schon vorher Sinn, eine Beratung zur Privaten Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn du aktuell zwar noch unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienst, Deine Karriereplanung jedoch in den nächsten Jahren einen Anstieg Deines Gehaltes deutlich über die Grenze vermuten lassen. In diesem Fall sprechen wir über eine Anwartschaft um deinen Gesundheitszustand jetzt einzufrieren.

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Macht ein Wechsel in die PKV für mich wirklich Sinn?

Für einen Beamten ist ein Wechsel in die Private Krankenversicherung immer und ausnahmslos zu empfehlen. Anders sieht es jedoch bei Angestellten und Selbständigen aus. Gerade Selbständige im Rahmen einer Existenzgründung sollten sich auch zu den eventuellen Nachteilen einer Privaten Krankenversicherung beraten lassen. Bei Angestellten spielt häufig der Umfang der Familienplanung eine tragende Rolle in der Beratung zur Privaten Krankenversicherung. So müssen in der PKV Kinder und (nicht berufstätige Ehegatten) unter Umständen mitversichert werde und das kann schonmal deutlich teurer werden als ein Verbleib in der Gesetzlichen Krankenkasse. 

Für uns ist nicht entscheidend, dir einen möglichst günstigen Beitrag aufs Papier zu zaubern, sondern dich bei der Entscheidungsfindung so gut wie möglich zu unterstützen, schließlich sollst du auch in 30 Jahren noch glücklich mit deinem Weg sein. Manchmal ist es halt so, dass die Private Krankenversicherung für dich (aktuell noch) keinen Sinn macht oder es gibt Situationen, wo wir dir unbedingt zu einem Wechsel raten werden. All das können wir dir schon im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung sagen. 

Stichwort Gesundheitszustand – würde Dich eine PKV überhaupt aufnehmen? 

Eines ist sicher, bevor ich mit dir über eine konkrete Lösung oder gar einen Beitrag spreche, habe ich zum einen noch ein paar Fragen an Dich und zum anderen nähern wir uns dem Thema ganz entspannt an. 

Ein wichtiger Punkt in der Beratung zur Privaten Krankenversicherung ist immer der Gesundheitszustand unserer Kunden. So gilt der Beitrag welchen ich dir im ersten Schritt nennen kann immer für einen gesunden Menschen. Bringst du jedoch schon die ein oder andere Vorerkrankung mit, wird dies der Versicherer versuchen zu bewerten und ggf. in Form eine Risikozuschlages oder gar einer Ablehnung berücksichtigen. 

Dies ist auch gleichzeitig ein wesentlicher Unterschied zwischen der Gesetzlichen Krankenkasse und einer Private Krankenversicherung. Um dir hier möglichst schon von Anfang an einen guten Überblick geben zu können, werde ich dich immer bitten, eine Krankenakte der Gesetzlichen Krankenversicherung anzufordern. Diese arbeiten wir gemeinsam auf und sorgen so auch gleichzeitig dafür, dass du deine vorvertragliche Anzeigepflicht einhältst. 

Exkurs vorvertragliche Anzeigepflicht

Die Gesundheitsprüfung in der Privaten Krankenversicherung ist mit die Umfangreichste, die es im Versicherungsbereich gibt und damit auch deutlich strenger, als dies z.B. auch in einer Berufsunfähigkeitsversicherung der Fall wäre. Meine Erfahrung zeigt hier, dass mit der Gesundheitsprüfung leider viel (wissentlich) falsch gemacht wird und ich kann nur erahnen, was die Beweggründe dafür sein mögen. In Zeiten wo ein Berater nur dann sein Geld verdient, wenn dein Antrag auch policiert wird, wäre ja durchaus eine Motivation gegeben, die ein oder andere Vorerkrankung oder Behandlung im Antrag zu verschweigen.

Das Problem taucht dann für dich meistens erst später auf, wenn der Versicherer (aus welchem Grund auch immer) davon Kenntnis erlangt. Im schlimmsten Fall kann dieser dann nämlich vom Antrag zurücktreten und du hast das Problem, dann überhaupt noch einmal eine Krankenversicherung zu bekommen. Um hier kein Risiko einzugehen, lassen wir uns immer die komplette Krankenakte von dir geben und tragen auch alles ein, was dort niedergeschrieben steht. Das Thema Gesundheitsprüfung nimmt also einen sehr bedeutsamen Teil einer guten Beratung zur Privaten Krankenversicherung ein.

Beratung zur Privaten Krankenversicherung
Vorvertragliche Anzeigepflicht als Teil einer Beratung zur Privaten Krankenversicherung

Kosten der PKV-Beratung: Was kostet das und warum ist es bei uns kostenlos?

Eine professionelle Beratung zur privaten Krankenversicherung ist bei uns für dich kostenlos und unverbindlich. Anders als Honorarberater, die für ihre Dienstleistung ein direktes Entgelt verlangen (oft zwischen 500 und 2.000 Euro), finanzieren wir uns als Versicherungsmakler über die Provision, die wir vom Versicherer erhalten – aber erst dann, wenn du dich für einen Vertrag entscheidest.

Das bedeutet für dich: Keine versteckten Kosten, kein Risiko, keine Verpflichtung. Du kannst dich in Ruhe beraten lassen, alle Fragen klären und am Ende frei entscheiden, ob die private Krankenversicherung für dich der richtige Weg ist. Auch wenn du dich gegen einen Wechsel entscheidest oder die Beratung abbrichst, entstehen dir keinerlei Kosten.

Wichtig zu wissen: Auch die Verbraucherzentralen bieten Beratungen zur Krankenversicherung an – diese sind allerdings kostenpflichtig (meist zwischen 90 und 200 Euro je nach Bundesland) und zeitlich begrenzt. Dafür erhältst du dort eine neutrale Einschätzung ohne Vermittlungsinteresse. Für eine umfassende, individuelle Beratung mit Marktanalyse, Risikovoranfragen und langfristiger Betreuung bist du bei einem spezialisierten Makler wie uns jedoch besser aufgehoben – und das eben kostenfrei.

So läuft die Beratung konkret ab

Damit du genau weißt, was dich erwartet, haben wir unseren Beratungsprozess in fünf klare Schritte unterteilt. So behältst du jederzeit den Überblick und kannst dich optimal vorbereiten.

Schritt 1: Kostenfreies Erstgespräch (ca. 30–45 Minuten)

Im ersten Gespräch klären wir die grundlegenden Fragen: Kannst du dich überhaupt privat versichern? (Beamter, Selbständiger oder Angestellter über der Jahresarbeitsentgeltgrenze?) Und vor allem: Macht ein Wechsel in die private Krankenversicherung für dich überhaupt Sinn? Wir schauen uns deine Lebenssituation an – Familienplanung, berufliche Perspektive, Einkommensentwicklung – und geben dir eine ehrliche Einschätzung. Manchmal ist die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl, und das sagen wir dir auch.

Schritt 2: Gesundheitshistorie aufbereiten (1–2 Wochen)

Falls ein Wechsel grundsätzlich infrage kommt, bitten wir dich, deine Krankenakte bei der gesetzlichen Krankenversicherung anzufordern. Diese arbeiten wir gemeinsam mit dir auf, um alle relevanten Vorerkrankungen, Behandlungen und Diagnosen zu erfassen. Das ist entscheidend, um die vorvertragliche Anzeigepflicht korrekt zu erfüllen und spätere Probleme mit dem Versicherer zu vermeiden. Dieser Schritt nimmt etwas Zeit in Anspruch, ist aber das Fundament für eine saubere Beratung.

Schritt 3: Anonyme Risikovoranfragen stellen (ca. 1–3 Wochen)

Auf Basis deiner Gesundheitsdaten stellen wir anonyme Risikovoranfragen bei ausgewählten Versicherern. Das bedeutet: Wir fragen an, ob und zu welchen Konditionen (Normalannahme, Risikozuschlag, Leistungsausschluss) dich ein Versicherer aufnehmen würde – ohne dass dein Name oder deine Daten gespeichert werden. So vermeiden wir Ablehnungen, die in deiner Akte landen und spätere Anträge erschweren könnten. Dieser Schritt ist ein echter Mehrwert und unterscheidet seriöse Berater von schnellen Vergleichsportalen.

Schritt 4: Marktanalyse und individuelle Konzepterstellung (ca. 1 Woche)

Sobald wir wissen, welche Versicherer dich aufnehmen und zu welchen Bedingungen, erstellen wir ein maßgeschneidertes Konzept für dich. Dabei schauen wir nicht nur auf den aktuellen Beitrag, sondern vor allem auf Beitragsstabilität, Kapitalanlage des Versicherers, Tarifstruktur und langfristige Entwicklung. Wir vergleichen nicht 50 Tarife oberflächlich, sondern analysieren gezielt die 3–5 besten Optionen für deine Situation – inklusive sinnvoller Selbstbehalte, Zusatzbausteine und Strategien zur Beitragsentlastung im Alter.

Schritt 5: Entscheidung, Antragstellung und Begleitung

Im finalen Gespräch präsentieren wir dir unsere Empfehlung, beantworten alle offenen Fragen und unterstützen dich bei der Entscheidung. Wenn du dich für einen Tarif entscheidest, begleiten wir dich durch die Antragstellung, Gesundheitsprüfung und Policierung. Auch danach bleiben wir dein Ansprechpartner – bei Beitragsanpassungen, Tarifwechseln oder Leistungsfragen.

Gesamtdauer: In der Regel 4–8 Wochen vom Erstgespräch bis zur Policierung – je nachdem, wie schnell du Unterlagen beschaffen kannst und wie komplex deine Gesundheitshistorie ist.

Beratung zur Privaten Krankenversicherung – nicht ohne Blick auf die Gesetzliche Krankenkasse

Sind wir zu Beginn unseres Gespräches zu dem Entschluss gekommen, dass ein Wechsel in die Private Krankenversicherung für Dich interessant sein könnte, beschäftigen wir uns aber erst einmal mit der Gesetzlichen Krankenkasse. 

Für die meisten meiner Kunden ist klar, dass die Private Krankenversicherung viele Vorteile bietet und die Leistungen dort wesentlich besser sind. Trotzdem erlebe ich immer wieder eine gewisse Hemmschwelle wenn es darum geht, ein gewohntes System wie die GKV zu verlassen. 

Wir werfen also erst einmal einen ausführlichen Blick auf die Grundzüge der Gesetzlichen Krankenkasse. Wo kommt diese her, was sind die Vor- und Nachteile des gesetzlichen Systems und wo geht die Reise voraussichtlich hin. Denn wer in die PKV wechseln möchte, muss ja erst einmal eine Entscheidung gegen die GKV treffen und das solltest du idealerweise mit einem guten Bauchgefühl und vor allem voller Überzeugung tun können. 

Wichtige Bestandteile dieses Parts ist neben der Beitragsentwicklung in der GKV vor allem auch die realistischen Auswirkungen einer demographischen Entwicklung in Deutschland oder auch die Auswirkungen des § 12 SGB V auf deine zukünftigen Leistungen.

Was gibt es bei der Auswahl des richtigen Krankenversicherers wirklich zu beachten

Erst im nächsten Schritt wenden wir uns dem eigentlichen Thema, der Privaten Krankenversicherung und ich würde behaupten, dass mein Ansatz in der Beratung hier ein ganz anderer ist, als der Ansatz der meisten Makler. 

Und sind wir doch mal ehrlich. In der Regel geht es bei einer Beratung zur Privaten Krankenversicherung meistens nur um den aktuellen Beitrag für eine gewünschte Leistung. Das dieser Ansatz jedoch aus meiner Sicht viel zu kurz gedacht ist, zeigen unzählige Erfahrungen aus der Vergangenheit. So kann ich allein aus meinem Erfahrungsschatz Dutzende Beispiele benennen, in denen dem Kunden ein Tarif verkauft wurde, wo zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses schon klar war, dass die langfristige Entwicklung unter keinem guten Stern steht. 

Um das für dich besser zu gestalten, schauen wir uns in diesem Part an, was eigentliche einen guten Krankenversicherer auszeichnet. So werfen wir zum Beispiel einen Blick auf die Kapitalanlage (im Übrigen das meist unterschätzte Kriterium wenn es um die Wahl des richtigen Krankenversicherers geht) und betrachten darüber hinaus noch eine Vielzahl von kleinen und mittleren Einflussfaktoren so dass du am Ende eine wirklich gute Entscheidung treffen kannst. 

Nächster Halt – Das passende Konzept für dich!

Und ja, erst wenn wir diese ganze Strecke hinter uns gebracht haben, kommen wir zur eigentlichen Konzepterstellung und nein, es gibt bei uns kein 0815-Standardangebot. So gibt es unzählige Einflussfaktoren, mit denen Du Einfluss auf deinen Versicherungsschutz und damit auch deinen Beitrag haben kannst. Nur eines ist an dieser Stelle sicher, wer möglichst viel Geld sparen möchte, der hat meiner Meinung nach in der Privaten Krankenversicherung nichts zu suchen. Im Gegenteil, es macht aus meiner Sicht Sinn, in jungen Jahren so viel wie möglich zu zahlen, um im Alter im Idealfall gar keinen Beitrag zahlen zu müssen

Unabhängige Beratung zur Privaten Krankenversicherung?

Was ich immer wieder zu hören bekomme ist, dass ein Makler ja Zugriff auf „alle“ Versicherungsunternehmen hat und „vollkommen unabhängig“ eine Beratung machen kann. Zum einen haben Makler keinen Zugriff auf alle Anbieter am Markt, was vor allem daran liegt, dass sich einzelne Unternehmen der Zusammenarbeit mit Maklern oder Vergleichsportalen wiedersetzen. 

Desweiteren darf an dieser Stelle aus meiner Sicht durchaus die Frage gestellt werden, wie weit das Wissen eines Maklers gehen kann, wenn er die Tarife und Unternehmensinternas von aktuell 52 Privaten Krankenversicherern kennen soll. Gehen wir mal von 10 Tarifen pro Anbieter aus, müsste ein Makler nicht nur 52 Unternehmen kennen, sondern auch insgesamt über 500 Tarife mit wiederrum unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. In der Praxis wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit oder wie siehst du das? 

Und so kommt es wie es kommen muss. Die meisten Makler verlassen sich auf Vergleichsprogramme, die mal mehr und mal weniger gut, eine Gegenüberstellung von einzelnen Leistungen erbringen. Vom Blick auf Unternehmensebene ist da meistens nichts zu sehen und im Grund wird mehr oder weniger blind eine Empfehlung der Vergleichsplattform kopiert. 

Zu welchen Auswüchsen das dann in der Praxis führt, habe ich an anderer Stelle in gleich 2 Artikeln mal beispielhaft dargestellt. Du findest die Beiträge hier im Bereich „Vergleich PKV1“ und „Vergleich PKV2“. 

Checkliste: Das solltest du zur Erstberatung vorbereiten

Damit wir direkt effizient arbeiten können und du das Beste aus der Beratung herausholst, ist eine gute Vorbereitung Gold wert. Hier ist deine Checkliste für das Erstgespräch:

Persönliche Daten & berufliche Situation

  • Geburtsdatum und aktuelles Alter
  • Berufsstatus: Angestellter, Selbständiger, Beamter, Beamtenanwärter, Referendar?
  • Falls Angestellter: Bruttojahreseinkommen (vertraglich garantiert) – liegt es über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (aktuell 73.800 Euro, Stand 2025)?
  • Familienstand und Familienplanung: Verheiratet? Kinder geplant? Partner berufstätig oder nicht?

Aktuelle Krankenversicherung

  • Bei welcher gesetzlichen Krankenkasse bist du aktuell versichert?
  • Hast du bereits private Zusatzversicherungen (z. B. Zahnzusatz, stationäre Zusatzversicherung, Krankentagegeld)?
  • Falls du schon einmal privat versichert warst: Welcher Versicherer, welcher Tarif, warum gewechselt?

Gesundheitszustand (grobe Einschätzung)

  • Hattest du in den letzten 5–10 Jahren relevante Erkrankungen, Operationen, chronische Leiden oder psychische Behandlungen?
  • Nimmst du regelmäßig Medikamente?
  • Warst du in den letzten Jahren häufiger beim Arzt oder im Krankenhaus?
  • Gibt es geplante Behandlungen (z. B. Zahnersatz, OP)?

Du musst hier noch nicht jedes Detail kennen – eine grobe Einschätzung reicht fürs Erstgespräch. Die detaillierte Aufarbeitung erfolgt später über die Krankenakte.

Finanzielle Situation & Ziele

  • Wie hoch ist dein monatliches Budget für Krankenversicherung (realistisch)?
  • Planst du langfristig in der privaten Krankenversicherung zu bleiben (z. B. bis zur Rente)?
  • Wie wichtig ist dir Beitragsstabilität vs. niedriger Einstiegsbeitrag?
  • Möchtest du im Alter Beitragsentlastung aufbauen?

Unterlagen (falls vorhanden, aber nicht zwingend fürs Erstgespräch)

  • Gehaltsnachweis oder Einkommensbescheinigung (bei Angestellten)
  • Bescheid über Beihilfeberechtigung (bei Beamten)
  • Bestehende Versicherungsverträge (GKV-Bescheinigung, Zusatzversicherungen)
  • Falls vorhanden: Krankenakte der gesetzlichen Krankenversicherung (kannst du bei deiner Krankenkasse anfordern – dauert ca. 1–2 Wochen)

Fazit

Eine Beratung zur Privaten Krankenversicherung ist nicht einfach mal in 30 Minuten erledigt und bedarf eines Blickes auf viele kleine und größere Fragestellungen. Bitte nimm dir die nötige Zeit um am Ende, die für dich beste Entscheidung treffen zu können. Gerne begleite ich dich auf diesem Wege und du kannst dir selbst ein Bild von meinem Beratungsansatz machen. Wenn er dir gefällt, gehen wir den Weg weiter und wenn nicht, ja dann bin ich im nächsten Gespräch trotzdem nett zu dir. Auf alle Fälle ist meine Beratung zur Privaten Krankenversicherung für dich immer kostenlos und unverbindlich. Teste mich also gerne aus. 

FAQ

Wie lange dauert eine Beratung zur privaten Krankenversicherung?

Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Policierung vergehen in der Regel 4 bis 8 Wochen. Das Erstgespräch selbst dauert 30–45 Minuten, die Aufbereitung der Gesundheitshistorie und die anonymen Risikovoranfragen benötigen jedoch Zeit.

Was ist eine anonyme Risikovoranfrage und warum ist sie wichtig?

Bei einer anonymen Risikovoranfrage prüfen wir vorab bei Versicherern, ob und zu welchen Konditionen sie dich aufnehmen würden – ohne dass dein Name gespeichert wird. So vermeiden wir Ablehnungen, die in deiner Akte landen und spätere Anträge erschweren.

Kann ich später wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln?

Ein Wechsel zurück ist ab 55 Jahren in der Regel nicht mehr möglich. Auch vorher ist es schwierig: Als Angestellter müsstest du unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze rutschen, als Selbständiger wieder angestellt werden.

Was kostet mich die private Krankenversicherung im Alter?

Das hängt von deinem Tarif, der Beitragsstabilität des Versicherers und deiner Vorsorge ab. Durch Alterungsrückstellungen und optionale Beitragsentlastungsbausteine kannst du die Beiträge im Alter deutlich senken – wir rechnen das individuell für dich durch.

Ist die Beratung bei der Verbraucherzentrale besser, weil neutraler?

Die Verbraucherzentrale bietet neutrale Erstberatung ohne Vermittlungsinteresse – allerdings kostenpflichtig (90–200 Euro) und zeitlich begrenzt. Für eine umfassende Beratung mit Marktanalyse, Risikovoranfragen und langfristiger Betreuung ist ein spezialisierter Makler die bessere Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen Makler, Versicherungsberater und Verbraucherzentrale?

Ein Versicherungsmakler arbeitet auf Provisionsbasis, ist aber gesetzlich verpflichtet, im Kundeninteresse zu handeln. Ein Versicherungsberater arbeitet auf Honorarbasis (kostenpflichtig), die Verbraucherzentrale bietet neutrale, kostenpflichtige Erstberatung – beide vermitteln keine Verträge.

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Bild von Thomas Kretschmer
Thomas Kretschmer
Thomas Kretschmer ist Inhaber und Geschäftsführer der Kretschmer & Schweiger OHG. Schon während des Studiums spezialisierte er sich dabei auf den Bereich der Personenversicherung und hier vor allem der Privaten Krankenversicherung. Zur Terminbuchung

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