Das Wichtigste in Kürze
1. Die Hochwasser Versicherung ist eine Sachversicherung, die Schäden am Haus durch Überschwemmungen abdeckt.
2. Hochwasser Versicherungen sind für alle Wohn- und Gewerbeimmobilien erhältlich.
3. Folgt man dem Bund deutscher Versicherer, sind 7,6 % aller deutschen Adressen einem statistischen Hochwasserrisiko ausgesetzt. Doch gerade die lokalen Starkregenereignisse der letzten Jahre machen eine Risikoabschätzung immer schwieriger.
4. Eine gewöhnliche Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung kommt für entstehende Schäden am Gebäude nach Überschwemmungen nicht auf.
5. 93 % der Immobilienbesitzer sind der Meinung, ausreichend gegenüber Hochwasser abgesichert zu sein. Nur 40 % sind es wirklich.
Hochwasser und Überflutungen – eine reale Gefahr
Die Tschechische Republik, Italien, Österreich, Deutschland, Kroatien, die Ukraine und viele weitere Länder – im August 2002 verheerte ein nie dagewesenes Hochwasser weite Teile Europas. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 15 Milliarden Euro geschätzt, von denen ca. 15 % nicht versichert waren. Am stärksten betroffen war Deutschland: Allein in Dresden mussten 30.000 Menschen evakuiert werden. Die Rede ist von einem Jahrhunderthochwasser, welches das Schadensausmaß aller Hochwasserereignisse in Deutschland aus dem vorangegangenen Jahrhundert übertraf.
Das sind bittere Zahlen. Aber noch bitterer ist es, zu wissen, dass so viele Menschen keine Hochwasser Versicherung haben, bzw. gegen einen Hochwasserschaden abgedeckt sind und für alle Kosten selbst aufkommen müssen. Es gilt nämlich nicht nur, kaputte Möbel und weitere Einrichtungsgegenstände zu ersetzen, sondern auch Reparaturarbeiten am Gebäude vorzunehmen, wenn es beschädigt wurde.
Begradigte Flüsse, versiegelte Böden und extreme Wetterlagen mit Starkregenereignissen, vor denen der Wetterdienst immer häufiger warnt, sind auch leider in Deutschland mittlerweile üblich geworden. Hochwasserkatastrophen werden wohl auch in Zukunft immer häufiger in den Schlagzeilen stehen, weshalb es sinnvoll ist, sich mit einer Hochwasser Versicherung auseinanderzusetzen – besonders, wenn du in einem Gebiet wohnst, das von Hochwasser betroffen sein könnte. Eine genauere Erklärung zum Zonierungssystem findest du weiter unten im Beitrag.
Hochwasser und Überschwemmungen in Deutschland seit 2000 – ein Überblick
Auch 2021 war Deutschland wieder von einer Hochwasserkatastrophe betroffen. Zwischen dem 12. und dem 19. Juli fielen in mehreren Regionen binnen 24 Stunden mehr als 150 Liter Regen vom Himmel. Die letzten Überschwemmungen in Deutschland im Überblick:
- August 2002: Das erste „Jahrhunderthochwasser“.
- Mai/Juni 2008: Unwetter-Tief Hilal sorgt für Überschwemmungen und Schäden im Südwesten Deutschlands.
- Juni 2009: Tief Rainer verhagelt und überschwemmt sieben europäische Länder, darunter auch Bayern.
- August 2010: Tief Viola erzeugt Überschwemmungen im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien.
- Juni 2013: Ein weiteres großräumiges Hochwasserereignis betrifft Deutschland und sechs weitere europäische Länder. Die Niederschlagsmengen und Pegelstände übertreffen dabei teilweise die Rekordwerte aus dem Jahr 2002.
- Juli/August 2014: Innerhalb kürzester Zeit suchen Quintia, Renate und Susanne Münster heim und sorgen durch überflutete Straßen und Keller für erhebliche Schäden von ca. 240 Millionen Euro.
- Mai/Juni 2016: Die Sturmtiefs Elvira und Friederike sorgten für Überschwemmungen vor allem im baden-württembergischen Braunsbach und im bayerischen Simbach am Inn.
- Januar 2018: Überschwemmungen und Hochwasser in Nordrhein-Westfalen.
- Juli 2021: Das zweite „Jahrhunderthochwasser“.
Welche Hochwasser Versicherungen gibt es?
93 % der Immobilienbesitzer sind der Meinung, ausreichend gegen Hochwasser abgesichert zu sein. Ein teurer Irrtum der meisten, denn eine Hochwasser Versicherung muss in der Regel als zusätzlicher Baustein einer Wohngebäudeversicherung oder Hausratversicherung abgeschlossen werden. Ohne diesen zusätzlichen Baustein kommen die Versicherer nicht für Schäden durch Extremwetterereignisse auf, was in Deutschland leider auf sehr viele Haushalte zutrifft. Folgendermaßen sind die Versicherungsleistungen aufgeteilt:
Baustein in der Wohngebäudeversicherung: Hier sind Reparaturarbeiten am Gebäude abgesichert. Wenn am Gebäude verschlammte Böden und Mauern und kaputte Decken zurückbleiben, haftet die Wohngebäudeversicherung mit Elementardeckung.
Zusatz in der Hausratversicherung: Dieser Zusatz übernimmt die Kosten für beschädigtes und/oder zerstörtes Wohnungsinventar wie Teppiche, Computer, Bilder, Bücher etc. Auch hier ist die Elementardeckung als Baustein erforderlich.
Das Auto auch absichern
Bei den Kfz-Versicherungen verhält es sich etwas anders als bei den oben genannten Verträgen: Solltest du nicht grob fahrlässig gehandelt haben, so übernimmt hier die Kaskoversicherung in der Regel auch den Schaden durch Hochwasser. Grob fahrlässig wäre es, wenn du dein Auto irgendwo parkst und es für diesen Ort eine Hochwasserwarnung gibt. In diesem Fall kann deine Versicherung die Zahlung komplett verweigern oder sonst den Betrag kürzen. Achte also unbedingt darauf, dass in deiner Kfz-Versicherung auch grob fahrlässig verursachte Schäden mit abgesichert sind.
Welche Versicherung zahlt bei Hochwasser?
Eine Standard-Wohngebäude- oder Hausratversicherung schützt nicht automatisch vor Hochwasserschäden. Nur mit einem zusätzlichen Baustein für Elementarschäden (auch Naturgefahrenversicherung genannt) sind Sie abgesichert. Dieser Baustein ist notwendig, weil Hochwasser, Starkregen, Rückstau und Überschwemmungen nicht unter die klassischen Risiken wie Feuer, Sturm oder Leitungswasser fallen.
Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz deckt Schäden am Gebäude selbst ab: Reparaturen an Mauern, Böden und Decken, Gebäudetrocknung, Sanierung sowie im Totalschadenfall Abriss und Neubau. Auch Kosten für eine Ausweichunterkunft (z. B. Hotel) sind oft enthalten.
Hausratversicherung mit Elementarschutz übernimmt Schäden an Ihrem Inventar – Möbel, Elektrogeräte, Kleidung, Kellerinhalt und persönliche Gegenstände werden zum Neuwert ersetzt.
Kfz-Versicherung: Hochwasserschäden am Auto deckt die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung ab, sofern Sie nicht grob fahrlässig gehandelt haben (z. B. trotz Hochwasserwarnung in gefährdete Gebiete fahren oder parken).
Ohne Elementarversicherung bleiben Sie bei Hochwasserschäden auf den Kosten sitzen – oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Die Standard-Police leistet nicht.
Was kostet eine Hochwasser- bzw. Elementarversicherung?
Die Kosten für einen Elementarschutz-Baustein hängen stark von Ihrer individuellen Situation ab und lassen sich nicht pauschal beziffern.
Typische Beitrags-Spannen
In vielen Regionen liegen die Zusatzbausteine bei einigen Hundert Euro pro Jahr. In ausgewiesenen Hochrisikogebieten (ZÜRS-Klasse 3 oder 4) können die Beiträge jedoch deutlich über 1.000 € jährlich liegen – manche Versicherer verlangen in extremen Fällen mehrere Tausend Euro. Regionale Unterschiede sind erheblich: Während Haushalte in Klasse 1 oft unter 300 € zahlen, können Klasse-4-Gebiete das Zehnfache kosten.
Was beeinflusst die Kosten konkret?
- Lage & ZÜRS-Gefährdungsklasse (1–4): Das ist der Hauptkostenfaktor
- Starkregen-Gefährdungsklasse (SGK 1–3): Besonders relevant für Häuser in Tälern oder Bachnähe
- Gebäudeart, Baujahr, Wohnfläche: Größere und ältere Häuser kosten mehr
- Deckungssumme & Selbstbeteiligung: Höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag
- Bauliche Schutzmaßnahmen: Rückstausicherung, hochwassersichere Materialien können Rabatte bringen
- Schadenhistorie: Frühere Hochwasserschäden erhöhen den Beitrag oder führen zu Ablehnungen
Warum sich die Kosten trotzdem lohnen
Ein durchschnittlicher Hochwasserschaden kostet 50.000–150.000 €, in schweren Fällen deutlich mehr. Ein Jahresbeitrag von 500–1.000 € ist dagegen überschaubar – und schützt Sie vor dem finanziellen Ruin. Ohne Versicherung müssen Sie alle Kosten selbst tragen; mit Versicherung trägt diese die Last.
Wann leistet die Hochwasser Versicherung?
Der Name Hochwasser Versicherung ist etwas irreführend. Denn neben Schäden durch über die Ufer tretende Gewässer kommt die Police auch für Schäden durch alle anderen Überschwemmungen, wie bspw. durch Starkregen, auf. Treffender wäre daher die Bezeichnung Überschwemmungsversicherung. Oft ist die Hochwasser Versicherung auch Teil einer Elementarschaden oder Naturgefahrenversicherung. Neben Schäden durch Starkregen und Schäden durch Grundwasser sowie Schäden durch Rückstau bietet sie auch eine Absicherung bei Schäden durch Lawinen und einen Versicherungsschutz für Erdbeben. Leistungsstarke Tarife übernehmen dabei neben den Kosten für Reparaturarbeiten auch die für ein Hotel, falls dein Haus oder deine Wohnung vorübergehend unbewohnbar ist sowie die Kosten für den Abriss und den Neubau eines gleichwertigen Hauses im Falle einer Komplettzerstörung.
Typische Ausschlüsse und Stolperfallen
- Grundwasser ohne sichtbare Überflutung: Wenn Wasser von unten ins Mauerwerk drückt, aber die Oberfläche trocken bleibt, ist das oft nicht versichert
- Fehlende Rückstauklappe: Rückstau aus der Kanalisation ist nur versichert, wenn Sie eine Rückstausicherung haben
- Grobe Fahrlässigkeit: Ignorieren von Hochwasserwarnungen oder Betreten von Tiefgaragen trotz akuter Gefahr können zur Leistungsverweigerung führen
- Wartezeiten: Nach Abschluss gilt oft eine 7-Tage-Wartezeit für Ausuferungen von Oberflächengewässern
- Alte Verträge: Manche ältere Policen haben Ausschlüsse für Starkregen oder Rückstau
Hochwasserrisikogebiete – Grundlage zur Berechnung der Hochwasser Versicherung
Mit dem „Zonierungssystem für Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen (ZÜRS)“ des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft wird Deutschland in einer vierstufigen Bewertung in Risikogebiete aufgeteilt. ZÜRS bildet dabei die Basis zur Berechnung des Beitrags der Hochwasser Versicherung. Hier findest du alle vier Gefährdungsklassen im Überblick:
- Eine geringe Gefahr von Überschwemmungen gilt für die Gefährdungsklasse 1. Hierunter fallen Gebiete, die nicht von Hochwasser durch größere Gewässer oder starke Regenfälle betroffen sind.
- In Gefährdungsklasse 2 erwarten die Statistiker einmal in 100 Jahren ein Hochwasser.
- Eine mittlere Gefährdung – d. h. ein Hochwasser in 10 bis 100 Jahren – gilt für die Gefährdungsklasse 3.
- Gefährdungsklasse 4 kennzeichnet eine hohe Gefährdung. Statistisch werden diese Gebiete mindestens einmal in 10 Jahren von einem Hochwasser betroffen.
Wie sinnvoll ist eine Elementarversicherung – und für wen lohnt sie sich?
Kurz gesagt: für jeden. Der weit verbreitete Irrtum, dass die Wohngebäudeversicherung Hochwasser abdeckt, kostet Menschen jährlich Millionen. Laut GDV denken 93 % der Hausbesitzer, ausreichend versichert zu sein – tatsächlich sind es nur 40 %.
Besonders wichtig ist die Elementarversicherung für:
- Häuser in Tälern, Bachnähe oder bekannten Risikogebieten (ZÜRS-Klasse 2–4)
- Regionen mit häufigen Starkregenereignissen: Starkregen tritt überall auf, nicht nur an großen Flüssen
- Ältere Gebäude ohne bauliche Schutzmaßnahmen: Sie sind anfälliger für Wasserschäden
- Keller- oder Erdgeschosswohnungen: Wasser dringt hier zuerst ein
- Gewerbeimmobilien: Betriebsunterbrechungen können existenzbedrohend sein
Aber auch in Gebieten mit geringem statistischem Risiko (Klasse 1) lohnt sich der Schutz: Die Klimaveränderung führt zu immer häufigeren Extremwetterereignissen, und lokale Starkregen können überall auftreten. Die Prämie ist niedrig, der Schutz unbezahlbar.
Prävention und baulicher Hochwasserschutz
Versicherung ist wichtig – aber Prävention ist genauso entscheidend. Viele Schäden lassen sich durch einfache oder bauliche Maßnahmen deutlich reduzieren.
Bauliche Maßnahmen
- Rückstausicherung in Abwasserleitungen: Verhindert, dass Kanalisationswasser in Keller/Toiletten drückt
- Druckwasserdichte Türen und Fenster: Spezielle Abdichtungen halten Wasser ab
- Hochwassersichere Heizöltanks: Mit Verankerung gegen Auftrieb
- Wasserbeständige Materialien: Sperrputz, Fliesen statt Tapete im Keller
- Erhöhte Lagerung: Wichtige Geräte und Wertgegenstände nicht auf dem Kellerboden lagern
Einfache Schutzmaßnahmen für den Ernstfall
- Sandsäcke, Schalbretter oder mobile Hochwasserbarrieren bereithalten
- Wichtige Dokumente, Medikamente, Notfallgepäck in wasserdichte Behälter packen
- Wertsachen und elektronische Geräte ins obere Stockwerk bringen
- Gas, Wasser, Strom abstellen können
- Warn-Apps (z. B. NINA, Katwarn) installieren und Warnungen ernst nehmen
Warum Prävention auch versicherungsrelevant ist
Versicherer erwarten von Ihnen eine Schadensminderungspflicht. Das heißt: Sie müssen aktiv versuchen, Schäden zu begrenzen (z. B. Wasser abpumpen, Gegenstände in Sicherheit bringen). Wer diese Pflicht verletzt, riskiert Leistungskürzungen. Gleichzeitig belohnen viele Versicherer bauliche Schutzmaßnahmen mit Beitragsnachlässen – es lohnt sich also doppelt.
Was ist zu tun bei einem Hochwasserschaden?
Normalerweise werden die Schäden bei einem Hochwasser erst sichtbar, wenn das Wasser bereits zurückgegangen ist. Jedoch solltest du – auch wenn das Wasser weg ist – nicht sofort mit den Räumungsarbeiten beginnen. Auf drei Punkte kannst du achten, bevor du anfängst, alles sauberzumachen und beschädigte Gegenstände wie TV oder Computer wieder einschaltest:
- Achte zunächst darauf, dass du alles tust, damit der Schaden so gering wie nur möglich bleibt – es gilt von vielen Versicherungen eine Schadensminderungspflicht. Du musst zum Beispiel stehendes Wasser abpumpen und deine Wertsachen in Sicherheit bringen.
- Markiere mit einem Zollstock den erreichten Wasserstand und dokumentiere diesen mit Fotos oder Videos. Ebenfalls solltest du alle Schäden mit Fotos dokumentieren, damit ein klares Bild vom Gesamtschaden entsteht und du diese an deine Versicherung weiterleiten kannst.
- Gebe deiner Versicherung Bescheid, damit sie über den Schaden weiß. Reiche alle Fotos und Videos ein, falls diese Möglichkeit besteht.
Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nicht nur die Gebiete um Donau, Rhein und Elbe schwer durch Hochwasser getroffen werden können. Im Jahr 2021 waren es vor allem Gegenden in der Nähe von Bächen und kleinen Flüssen, die einen ungeahnten Millionen Euro Schaden verkraften mussten.
Starkregen kann nahezu überall für überflutete Straßen und Kanalisationen sorgen. Wasser aus Ableitungsrohren fließt nicht mehr schnell genug ab und schon steht der Keller unter Wasser. Es ergibt also Sinn, auch für den verhältnismäßig niedrigen Beitrag der Gefahrenklasse 1 eine Hochwasser Versicherung abzuschließen und Privathäuser gegen Schäden abzusichern.
Aktuelle Entwicklungen: Pflichtversicherung gegen Elementarschäden
Die Diskussion um eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Hochwasser und andere Elementarschäden wird intensiver. Hintergrund: Die Schäden durch Extremwetter steigen dramatisch (2021: 10,4 Mrd. €), doch nur etwa 52 % der Haushalte sind versichert. Länder und Umweltminister fordern eine Pflichtversicherung, um alle Bürger zu schützen.
Bund und Versicherungswirtschaft sind skeptisch: Sie befürchten, dass Pflichtversicherungen zu höheren Prämien für alle führen und weniger Anreize für Prävention schaffen. Stand 2025 gibt es noch keine einheitliche Pflicht, aber der politische Druck wächst. Für Sie bedeutet das: Warten Sie nicht auf eine Pflicht – schließen Sie jetzt ab, solange die Beiträge noch kalkulierbar sind.
Wenn du jetzt Interesse hast, mehr über eine Hochwasser Versicherung zu erfahren, oder Fragen zu anderen Versicherungen hast, dann kannst du ganz einfach mit uns in Kontakt treten. Wir beraten dich gerne zu all deinen Fragen rund um Versicherungen!
Häufige Fragen zur Hochwasser Versicherung (FAQ)
Welche Versicherung zahlt bei Hochwasser?
Nur die Elementarschadenversicherung als Zusatzbaustein zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung. Standard-Policen leisten nicht.
Was kostet eine Hochwasserversicherung?
Je nach Region und Gefährdungsklasse zwischen einigen Hundert und mehreren Tausend Euro pro Jahr. Holen Sie Angebote ein – die Unterschiede sind erheblich.
Was kostet ein Hochwasserschutz?
Einfache Maßnahmen (Sandsäcke, Dichtungen) kosten wenig. Bauliche Maßnahmen wie Rückstausicherung oder druckwasserdichte Fenster liegen bei 1.000–10.000 €, sparen aber oft Versicherungsbeiträge und verhindern Schäden.
Für wen lohnt sich eine Elementarversicherung?
Für jeden – unabhängig von der Gefährdungsklasse. Starkregen tritt überall auf, und die Klimaveränderung erhöht das Risiko kontinuierlich. Die Prämie ist niedrig, der Schutz unbezahlbar.

